| Garatshausen ist ein
Ortsteil von der Gemeinde Feldafing, liegt am
südlichen Gemeiderand auf einer Höhe von 584
über NN, grenzt unmittelbar an die Gemeinde
Tutzing und gehört auch kirchlich zur Pfarrei
Tutzing. Erstmals findet
Garatshausen im Jahre 753 als
"Kararshusa" in einer Urkunde in Besitz
des Edlen Landfried Erwähnung. Ein
"Karar" aus dem Geschlecht der Huosi
soll es verwaltet haben. Der Edle Landfried
übergab den Besitz ans Kloster der Salisianer in
Benediktbeuren. Eine adelige Heriswindis
bestätigte im Jahre 808 die Stiftung. Noch
einmal im Jahre 1033 stiftete ein Gunthalm sein
Erbe "Geratshusan" dem bedeutenden
Kloster. Unter der Säkularisation von Herzog
Arnulf wird es wieder aus dem Klosterbesitz
gekommen sein, denn erst 1056 gab es der Salier
Kaiser Heinrich III. dem Kloster zurück. Um 1280
hieß es "Garoltshusen". Im 15.
Jahrhundert stirbt das Patriziergeschlecht der
"Garatshauser" mit seinem Herrn
Berchthold aus und der Bayerische Herzog Albrecht
IV übernahm den Grundbesitz. Bis heute erinnert
das Jagdhaus "Hofkuchel" an das
Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. 1456 erhält
Landrichter und Pfleger in Starnberg, Hans
Weiler, den herzöglichen Besitz, der damals aus
einem Hof und zwei Mühlen bestanden haben soll,
zu seiner Verwaltung. Im Jahre 1494 überließ
schließlich Herzog Albrecht IV das gesamte
Besitztum Kaspar Weiler (1505-1580), der 1565
für Garatshausen und Feldafing das
Hofmarksprivileg erhielt. Kaspar Weiler ließ am
Ufer des Starnberger Sees den quadratischen,
schloßartigen Bau, an dessen Seiten achteckige
Türme vorspringen, im 16. Jahrhundert für
11.000 Gulden errichten.
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Garatshausen«!

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